Geothermie Landau

Pleiten, Pech und Pannen 05.09.17

Der heute unter https://www.youtube.com/watch?v=2QVzJPTQYKY veröffentlichte Film vom 28.08.2017 über den  maroden Separator zeigt beispielhaft den möglicherweise desolaten Zustand des gesamten  tiefenwasser-führenden Rohrsystems.

In dem Zusammenhang verweisen wir auf das Bild, siehe unten, von einem stark korrodierten, radioaktiv-kontaminiertem Rohr, vom Geothermiekraftwerk Insheim, von denen eine Vielzahl von Rohren vom Betreiber illegal auf einem Grundstück nahe der Autobahnausfahrt Insheim gelagert waren.

Wäre die Anlage vor den Tests oder während der Tests korrekt geprüft oder überwacht worden, wäre der „unschöne Zwischenfall“( Zitat Herr Dr. Wieber, Leiter des Landesamtes für Geologie und Bergbau in Mainz, heute im Mannheimer Morgen) unseres erachtens nicht aufgetreten.

Wenn schon offensichtliche Mängel nicht erkannt oder ignoriert werden,  wie sieht es  mit den übrigen Anlagenteilen tatsächlich aus?

Warum werden Anlagenteile getestet, obwohl die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen den Betreiber, nach unseren Informationen, noch nicht abgeschlossen hat?

Wie kann es sein, dass das Bergamt an Ermittlungen der Staatsanwaltschaft beteiligt ist und gleichzeitig Genehmigungen für Tests und möglicherweise für eine Wiederinbetriebnahme erteilt?

Wurde die Wandstärke der tiefenwasserführenden Rohre geprüft?

Nach Auskunft von Fachleuten, muss das Tiefenwasser permanent auf seine Zusammensetzung geprüft werden.

Wir fordern  permanente Überprüfungen der Dampfinhaltsstoffe, auch für die anstehenden Tests, durch einen neutralen Gutachter.

 

 

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