Geothermie Landau

Nach 23 Tagen 23.12.20

Unter Mißachtung der möglichen gesundheitlichen Gefährdung der unmittelbar betroffenen Anlieger wurden mehrere Tonnen von möglicherweise belastetem Tiefenwasserdampf- vermehrt im Schutze der Dunkelheit- emittiert.

Mögliche umwelt- und gesundheitliche Gefahren und Risiken:

Hierzu unsere Veröffentlichung vom 1.September 2019:

https://www.geothermie-landau.de/artikel/rueckblick-august-2019.html

Die bisher durchgeführten Untersuchungen im Zusammenhang mit den Inhaltsstoffen des Tiefenwasser-Dampfes und der radioaktiven Belastung wurden im Auftrag des Betreibers durchgeführt und von ihm finanziert. Diese sogenannten „ Gutachten“ sind mehr als fragwürdig und sind stellenweise sogar grob fehlerhaft.

Das Landesbergamt in Mainz beruft sich bei jeder passenden Gelegenheit auf das fragwürdige Dampfgutachten vom TÜV-Saarland aus dem Jahre 2011. Namhafte Institute weisen darauf hin, dass sich die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe des Tiefenwassers und damit auch des Dampfes sich permanent verändern können und daher kontinuierliche Messungen notwendig sind.

Im kommenden Jahr werden wir Bodenproben vom Umfeld des Geothermiekraftwerkes von einem anerkannten Institut unseres Vertrauens untersuchen lassen und die Ergebnisse veröffentlichen.

Wer sich an der Aktion „Bodenproben-Untersuchungen“ beteiligen möchte, bitte melden.

Anmerkungen zum Rheinpfalz-Artikel vom 16.12.2020 „ Landauer Geothermie-Kraftwerk bekommt leisere Pumpe“

Nach der Wiederinbetriebnahme ist keine wesentliche Lärmminderung festzustellen.

Auch die vom Betriebsleiter angekündigte Wiederinbetriebnahme am 15.12.2020 erfolgte erst am 21.12.2020.

Bemerkenswert ist die Bezeichnung „Kältemittel“pumpe. Das ins Gerede gekommene, hochexplosive und umweltschädliche Isopentan wird nicht benannt und mit Kältemittel umschrieben. Hier sollen wohl die Bürgerinnen und Bürger mit dem umproblematisch empfundenen Begriff „Kältemittel“ irregeführt werden.

Bei der vom Betriebsleiter im Rheinpfalz-Artikel erwähnte Stromeinsparung durch den Umbau der Pumpe und der damit verbundenen Stromeinsparung wird verschwiegen, wo der Strom herkommt: Für den Eigenverbrauch wird in der Regel vorzugsweise günstiger Netzstrom - beispielsweise aus Kohle und Atom- verwendet.

Vor vielen Jahren bereits räumte ein damals leitender Mitarbeiter bei einer Informationsveranstaltung im Geothermiekraftwerk ein, Netzstrom für den Eigenverbrauch einzusetzen.

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